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Pressemitteilung (16.06.2001) |
[Letzte Aktualisierung: 01.12.2009 ] |
Der Austausch über unterschiedliche Entwürfe für das Leben im Alter stand im Mittelpunkt des Gesprächsforums "Alter-Nativen" im Zentrum der HuK. Insbesondere die Fragestellung der Vorsorge für Pflegebedürftigkeit von alleinstehenden Menschen war ein zentraler Punkt.
Die teilnehmenden Referenten, Experten für ihr jeweiligen Lebensentwurf, stellten dem Plenum ihre jeweiligen Modelle vor und zur Diskussion.
Anke Schäfer (63), Mitarbeiterin bei der Sapphia-Stiftung, berichtete von unterschiedlichen lesbischen Wohnprojekten, deren Vernetzung sie betreibt. Sie selbst lebt mit ihrer Tochter und weiteren drei Frauen in einer Wohngemeinschaft in Charlottenberge.
Michael und Jutta Hack berichteten von ihren Erfahrungen als Leiter eines Pflegeprojektes des Diakonischen Werkes. In ihrer Tagespflegepraxis erfolgt eine Begleitung der alternden Menschen bereits vor Eintreten der Pflegebedürftigkeit. Damit wird durch die frühzeitige Auseinandersetzung ein plötzlicher Bruch im Lebensweg vermieden.
Im Plenumsgespräch wurde auf weitere Modelle verwiesen, z.B. ein schwules Wohnprojekt, bei dem unterschiedliche Generationen gemeinsam in Hausgemeinschaften wohnen.
Gemeinsam war den unterschiedlichen Ansätzen die Aufforderung, frühzeitig Vorsorge für eine mögliche Pflegebedürftigkeit nicht nur in finanzieller Hinsicht, sondern insbesondere unter dem psychologischen Aspekt zu treffen. Neben der Frage, wer wen im Alter pflegen kann oder wird - Lebenspartner, Familie, Freunde, Pflegedienste -, ist die Fähigkeit wichtig, Hilfe annehmen zu können. Alle Beteiligten machten einen Mangel in diesem Punkt bei vielen Menschen aus.
Für weitere Informationen steht Ihnen zur Verfügung:
Thomas Wunsch, Pressesprecher der HuK
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