Was wir wollen

Wir, die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (kurz: „HuK”), wollen die volle Teilhabe von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Inter* (LSBTIs) am kirchlichen und gesellschaftlichen Leben. Als Zeuginnen und Zeugen der befreienden Botschaft von Bibel und persönlicher Gotteserfahrung arbeiten wir

  • am Abbau von Vorurteilen gegenĂŒber und Diskriminierung von LSBTIs innerhalb der Kirchen,
  • fĂŒr die vollstĂ€ndige berufliche Gleichstellung mit heterosexuellen CismĂ€nnern und -frauen,
  • gegen die Diskriminierung von HIV-Positiven und an AIDS Erkrankten,
  • an der Schaffung von RĂ€umen, um als LSBTIs SpiritualitĂ€t zu teilen, und
  • an der Erkennbarkeit von uns als Christ*innen innerhalb der LSBTI-Gemeinschaft.

 

 

 

Neuigkeiten

05.05.2020 Pressemitteilung: Welcher Teufel reitet Benedikt XVI.?

Auch wenn es inzwischen eher wie eine frustrierte Resignation klingt, so haben katholische Lesben und Schwule die unentwegte DemĂŒtigung durch den „Alt-Papst“, wie Radio Vatikan ihn nennt, satt. Er wird in der soeben erschienenen Benedikt-Biografie von Peter Seewald so zitiert: „"Vor hundert Jahren hĂ€tte es noch jedermann fĂŒr absurd gehalten, von homosexueller Ehe zu sprechen. Heute ist gesellschaftlich exkommuniziert, wer sich dem entgegenstellt.“

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13.04.2020 GeschÀftsstelle umgezogen

Michael Wörner, schließt aus beruflichen GrĂŒnden seine Praxis, in der bisher die GeschĂ€ftsstelle der HuK untergebracht war. 
Die GeschÀftsstelle wir weiter von ihm unter folgender Adresse betreut:
 
Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e. V.
Heuchlinger Strasse 16
90482 NĂŒrnberg
 
Aus technischen GrĂŒnden Ă€ndert sich auch die Telefonnummer. 
Ab sofort ist die GeschÀftsstelle unter der Telefonnummer 0911 - 37 67 72 64 zu erreichen.

25.03.2020 Pressemitteilung: Konferenz zur LSBTI*Pastoral mit Diözesanvertretern und Laien

Gemeinsame Konferenz der Beauftragten fĂŒr LSBTI*Pastoral in den deutschen Diözesen und der katholischen Laienorganisationen fĂŒr LSBIT* tagte in Fulda

„Diejenigen BistĂŒmer, die noch keine Beauftragungen fĂŒr die LSBTI*-Pastoral eingerichtet haben, sollen Mitarbeitende fĂŒr dieses Arbeitsfeld bestellen. Bisher haben elf der 27 deutschen Diözesen1 solche Beauftragungen ausgesprochen.“

Dies ist die Hauptforderung der ersten gemeinsamen Konferenz zweier Arbeitsgemeinschaften, die vom 13. bis 14.MĂ€rz 2020 in Fulda tagte: einerseits die offiziell von ihren BistĂŒmern ernannten Beauftragten fĂŒr LSBTI*-Pastoral und andererseits das Katholische LSBT+Komitee, ein Zusammenschluss von VerbĂ€nden und Vereinigungen fĂŒr LSBTI*-Menschen. Das Treffen fand auf Wunsch von Bischof Dr. Franz-Josef Bode (OsnabrĂŒck) statt, der die Pastoralkommission der deutschen Bischofskonferenz leitet.

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23.11.2019 Die Anti-Gender Bewegung

Vortrag von Michael Brinkschröder, gehalten am 14.09.2019 beim Vernetzungskongress des Regenbogenforums in Bielefeld.

Inhalt:
(1) Die Regenbogen-Madonna − ein Blick nach Polen  (2) Eine Skizze der Anti-Gender-Bewegung
(3) Die Herausforderung durch den Rechtspopulismus  (4) Unschwule Homophobiker

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10.09.2019 Die HuK wird im MĂ€rz 2020 mit dem Herbert Haag Preis ausgezeichnet

Die Herbert Haag Stiftung fĂŒr Freiheit in der Kirche steht im Dienste eines aufgeschlossenen und ökumenisch gesinnten katholischen Glaubens. Sie richtet Anerkennungspreise an Personen und Institutionen im In- und Ausland aus, die sich durch freie MeinungsĂ€ußerung oder mutiges Handeln in der Christenheit exponiert haben.

Der Herbert Haag Preis 2020, mit dem neben der HuK auch drei Einzelpersonen (Pfarrerin Dr. Hedwig Porsch, Dr. Ondrej ProstrednĂ­k und Pierre Stutz) ausgezeichnet werden, stellt die konstruktive Auseinandersetzung mit sexueller Vielfalt ins Zentrum. Den Preis erhalten Menschen, die sich allen Widrigkeiten zum Trotz zu ihrer gleichgeschlechtlichen Orientierung bekennen bzw. Christinnen und Christen auffordern, dies zu akzeptieren. Die Stiftung setzt sich dafĂŒr ein, dass alle aufgrund ihrer MenschenwĂŒrde voll am gesellschaftlichen und kirchlichen Leben teilnehmen können.

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