Was wir wollen

Wir, die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (kurz: „HuK”), wollen die volle Teilhabe von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Inter* (LSBTIs) am kirchlichen und gesellschaftlichen Leben. Als Zeuginnen und Zeugen der befreienden Botschaft von Bibel und persönlicher Gotteserfahrung arbeiten wir

  • am Abbau von Vorurteilen gegenĂŒber und Diskriminierung von LSBTIs innerhalb der Kirchen,
  • fĂŒr die vollstĂ€ndige berufliche Gleichstellung mit heterosexuellen CismĂ€nnern und -frauen,
  • gegen die Diskriminierung von HIV-Positiven und an AIDS Erkrankten,
  • an der Schaffung von RĂ€umen, um als LSBTIs SpiritualitĂ€t zu teilen, und
  • an der Erkennbarkeit von uns als Christ*innen innerhalb der LSBTI-Gemeinschaft.

 

 

 

Neuigkeiten

12.03.2023 Pressemitteilung: Regenbogen ĂŒber Frankfurt

Katholisches LSBT+ Komitee und #OutInChurch begrĂŒĂŸen BeschlĂŒsse der Synodalversammlung zu Segensfeiern und zur geschlechtlichen Vielfalt – und fordern Umsetzung der BeschlĂŒsse auf allen Ebenen der Kirche

Mit sehr respektablen Mehrheiten hat die Vollversammlung des Synodalen Wegs der katholischen Kirche in Deutschland Texte zu Segensfeiern fĂŒr gleichgeschlechtliche Paare und zum Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt beschlossen. Auch die vorgesehene Zustimmung der Bischöfe wurde erreicht. Zeitnah sollen Segnungsgottesdienste fĂŒr gleichgeschlechtliche Paare eingefĂŒhrt werden. Queere Menschen sollen in die Beratungen darĂŒber einbezogen werden.

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05.03.2023 FrĂŒhjahrstagung, 14.-16.04.2023: "„Ich will so werden, wie ich bin. Du darfst!" - Das Selbstbestimmungsgesetz in der Debatte.

Wir laden herzlich ein zu unserer FrĂŒhjahrstagung ins Zinzendorfhaus in Neudietendorf! Thema ist diesmal das queerpolitische Projekt der Ampel Regierung, das Selbstbestimmungsgesetz, das im Sommer 2022 mit einem Eckpunktepapier fĂŒr das Ende des Jahres 2022 angekĂŒndigt wurde, von dem aber bis heute noch nicht einmal ein Referent*innenentwurf vorliegt. Zumindest in den sozialen Medien wird erbittert ĂŒber dieses geplante Gesetz gestritten.

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09.09.2022 Pressemitteilung: "Bischofskonferenz muss jetzt erklÀren, warum katholische Queers in der Kirche bleiben sollen"

Pressemitteilung des Katholischen LSBT+ Komitees anlĂ€sslich des Scheiterns des Grundtexts „Leben in gelingenden Beziehungen – Wegmarken einer erneuerten Sexualethik“ an der Zwei-Drittel-Mehrheit der Bischöfe

Bei der Vierten Vollversammlung des Synodalen Wegs der katholischen Kirche in Deutschland wurde das Grundlagendokument „Leben in gelingenden Beziehungen – Wegmarken einer erneuerten Sexualethik“ in zweiter Lesung beraten. FĂŒr den Grundtext stimmten 83% der Mitglieder der Synodalversammlung. Mit nur 61% der Bischöfe verfehlte der Text allerdings die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit der Bischöfe um vier Stimmen.

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31.05.2022 Pressemitteilung: Stellungnahme des Katholischen LSBT+ Komitees und der Initiative #OutInChurch zum Entwurf der Grundordnung des kirchlichen Dienstes

Berlin/Hamburg/MĂŒnchen 31.05.2022

Eine Kommission der Deutschen Bischofskonferenz hat am Montag den Entwurf fĂŒr eine neue „Grundordnung des kirchlichen Dienstes“ und dazugehörige „Bischöfliche ErlĂ€uterungen“ veröffentlicht. Das Katholische LSBT+ Komitee und die Initiative #OutInChurch begrĂŒĂŸen, dass gleichgeschlechtliche Eheschließungen in Zukunft kein KĂŒndigungsgrund mehr sein sollen. Sie bemĂ€ngeln aber, dass GeschlechtsidentitĂ€t nicht ausdrĂŒcklich berĂŒcksichtigt wird. Dies schafft ebenso wie die
schwammigen Formulierungen zum „christlichen Menschenbild“ und „kirchenfeindlichem Verhalten“ neue Unsicherheiten fĂŒr queere Mitarbeitende.

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26.03.2022 FrĂŒhjahrstagung 2022 zum Thema „Druck von rechts? Christliche LSBTIQ* und Rechtspopulismus”

Die HuK lĂ€dt Mitglieder und Freund:Innen herzlich  zur FrĂŒhjahrstagung vom 22.-24.042022 ins Zinzendorfhaus in Neudietendorf bei Erfurt ein. Als Referent konnte David Begrich vom Miteinander e. V. In Magdeburg gewonnen werden, der am Freitagabend in die Thematik einfĂŒhrt und am Sonnabendvormittag einen von drei Workshops anbietet.
Diese Fragestellungen leiten uns in die Tagung:

  • Lohnt es sich mit (Rechts-)populisten zu reden? Unter welchen UmstĂ€nden lohnt sich ein GesprĂ€ch nicht? Gibt es „Rote Linien“?
  • Welche Strategien gibt es, um nicht nur die Symptome sondern auch die Ursachen von rechtspopulistischen Einstellungen zu bekĂ€mpfen?
  • Erleben wir rechte Tendenzen auch in der LSBTI-Community?
  • Hat der Populismus Wurzeln im Christentum?
  • Wie gehen wir als Christ:innen mit Populismus um?
  • Rechtspopulisten bedienen Ängste – teilen wir diese Ängste auch? Wie gehen wir mit ihnen (anders) um?

Einladungsflyer und Anmeldung siehe Aktuelle Tagung