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Der bunteste Katholikentag, den es je gab

Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*-Menschen (LSBT) im Zentrum Regenbogen beim 100. Deutschen Katholikentag in Leipzig

Zum 100. Deutschen Katholikentag (25.–29.05.2016) laden Netzwerk katholischer Lesben (NkaL), Initiative Kirche von unten (IKvu) und Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle (HuK) nach Leipzig ein. „Wir haben es mit unseren Themen weit nach vorn geschafft”, sagt Markus Gutfleisch, Pressesprecher der HuK. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken, das 2015 einstimmig die Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren in der katholischen Kirche forderte, organisiert den Katholikentag.

Damit es nicht bei Resolutionen bleibt, setzt die Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche eindeutige Schwerpunkte. „Die gibt’s in dieser Klarheit nur bei uns”, so Markus Gutfleisch:

Papst Franziskus hatte im neuesten Rundschreiben betont, dass die katholische Kirche für viele Dinge Lösungen vor Ort finden muss. Beim Katholikentag werden christliche LSBT ihre Erfahrungen einbringen, die Dinge im Dialog mit der Theologie weiter denken und die Kirche bewegen.

Gäste sind herzlich ins Zentrum Regenbogen (Friedenskirche Leipzig-Gohlis, Kirchplatz 9) eingeladen: zum Essen, Trinken, Leute Treffen, Ausruhen, Beten und Feiern. Am Samstag feiern alle Gruppen in der Friedenskirche ökumenisch Gottesdienst; ein Konzert des Leipziger schwulen Chores „Die Tollkirschen” und des christlichen Lesbisch-Schwulen-Trans*-Chores „Queerubim” wird das Programm abrunden.

 


 

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