Projekt „Gleichberechtigung von LSBT in der katholischen Kirche”

SteuerungsgruppeZusammenfassung

Ausgelöst durch Papst Franziskus befindet sich die römisch-katholische Kirche derzeit in einer Phase der offeneren Auseinandersetzung mit dem Thema der Homosexualität. Vor diesem Hintergrund verfolgt das Projekt das Ziel, zu mehr Gleichberechtigung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender in der katholischen Kirche in Deutschland zu gelangen.

Das Projekt wird finanziell zum Teil unterstützt von der Open Society Initiative for Europe, die zu den Open Society Foundations gehört. Es hat eine Laufzeit vom 01.10.2015 bis zum 30.09.2017.

Projektmanager ist Dr. Michael Brinkschröder. Das Projekt wird begleitet von einer Steuerungsgruppe aus Markus Gutfleisch, Stefan Diefenbach und Thomas Pöschl.

 

Kontakt

Dr. Michael Brinkschröder

Telefon: +49 89 65102063
michael.brinkschroeder@huk.org
Bürotage: Mittwoch und Freitag

 

Ziele im Detail

  1. Wichtigster Schwerpunkt des Projekts ist die Advocacy-Arbeit (das heißt, das systematische Engagement für Gleichberechtigung und Anerkennung von LSBT-Personen) mit Einrichtungen der katholischen Kirche. Konkret bedeutet das, Gespräche mit
    1. Bischöfen,
    2. katholischen Verbänden und
    3. katholischen Hilfswerken
    zu führen, um die jeweiligen Möglichkeiten für mehr Gleichberechtigung auszuloten und einzufordern.

    Themen werden dabei nach den aktuellen Überlegungen sein:
    • Partnerschaftssegnung,
    • Transgender und Transsexuelle,
    • Einrichtung von hauptamtlichen pastoralen Strukturen in Diözesen und
    • Unterstützung von Menschenrechtsprojekten für LSBTs in südlichen Ländern und Osteuropa durch Hilfswerke.

    Zum Projekt gehört auch die Durchführung eines Trainings von Ehrenamtlichen für den Dialog mit Bischöfen, damit diese Gespräche auf möglichst breiter Basis auch nach Ende des Projekts fortgesetzt werden können.

  2. Ein zweiter Aufgabenbereich ist die Beobachtung und kritische Auseinandersetzung mit der Anti-Gender-Bewegung (unter anderem in Zusammenarbeit mit einer entsprechenden Arbeitsgruppe des European Forum of LGBT Christian Groups).

  3. Außerdem gehört eine Steigerung der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit zu den Zielen des Projekts.

 

Texte

Ökumene der Homophobie – Antihomosexualität und christliche Moralpolitik (PDF, 96 kB)

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