Für die Jahre 2025 bis 2028 setzt sich die HuK die folgenden Ziele:

1. Kirchenpolitik

Die HuK versteht sich als kirchenpolitische Arbeitsgruppe, die die volle Akzeptanz und Gleichberechtigung von LSBTI-Menschen in den Kirchen und in der Gesellschaft erreichen will.

  • Ein Prädikat für queersensible Gemeinden wird eingeführt und mehr als 40 Gemeinden/Pfarreien/kirchliche Einrichtungen der röm.-kath. Kirche sind als queersensibel ausgewiesen.
  • Aufarbeitung der Schuldgeschichte: Die Leitungen in mehreren Diözesen/Landeskirchen haben sich mit der Verantwortung der Kirche(n) gegenüber LSBTIQ-Personen auseinandergesetzt und glaubwürdige Bitten um Entschuldigung ausgesprochen.
  • Die HuK hat eine Strategie und Bausteine ausgearbeitet, um menschenverachtenden und neofaschistischen Haltungen und Parteien wirksam zu begegnen.
  • In der römisch-katholischen, den evangelischen Landeskirchen und in den Freikirchen werden Konversionsangebote zur Änderung der geschlechtlichen Identität oder der sexuellen Orientierung weder angeboten noch empfohlen oder toleriert. 
    Die HuK setzt sich auf politischer Ebene für ein totales Verbot von Konversionstherapien ein.
  • Kirchliche Einrichtungen fördern tatsächlich soziale und Menschenrechtsprojekte von queeren Organisationen weltweit.

2. Ökumenische LSBTI-Gemeinschaft

Die HuK ist eine einladende, ökumenische Gemeinschaft mit einem geselligen Miteinander. Sie lebt Vernetzung mit anderen Gruppen.

  • Die HuK organisiert und bietet auf Kirchen- und Katholikentagen (zusammen mit dem Regenbogenforum und anderen Partner*innen) weiterhin einen Ort an, der als „unser“ Treffpunkt auf diesen Veranstaltungen dient.
  • Die HuK hat wieder mehrere lebendige Regionalgruppen. Ihre Entwicklung wird von einem Team unterstützt, das Fortbildungsangebote macht.
  • Geschlechtliche Vielfalt ist ein selbstverständliches Thema in der HuK.
  • Die HuK entwickelt spirituelle Angebote, die ihre alternative Form des Christentums in einer hoch säkularisierten Gesellschaft zum Ausdruck bringen.
  • Die HuK unterstützt und fördert die Weiterentwicklung des Regenbogenforum e.V. als unsere gemeinsame Repräsentanz der christlichen LSBTIQ+-Gemeinschaft. Die HuK arbeitet inhaltlich aktiv mit weiteren relevanten Institutionen und Netzwerken zusammen.
  • Die HuK schafft Gelegenheiten, damit sich Gleichgesinnte treffen und austauschen können.

3. Spirituelles Leben und Verantwortung für das Vereinsleben

Die HuK ist ein Verein mit langer Geschichte und unterschiedlichen Traditionen. In der HuK engagieren sich viele Menschen auf verschiedenen Ebenen und in vielen Bereichen. Die HuK macht ihrenMitgliedern und anderen Menschen Angebote, ihr spirituelles Leben zu pflegen und zu vertiefen.

  • Die HuK hat ihre Geschichte im Umgang mit pädosexuellen Netzwerken aufgearbeitet.
  • Die HuK hat eine Präventions- Interventions- und Aufarbeitungsstrategie gegen jegliche Form von Übergriffigkeiten und (Macht-)Missbrauch. Für Betroffene von Übergriffigkeiten oder (Macht-)Missbrauch in ihren Reihen hat die HuK eine externe Ansprechperson.
  • Das Jubiläum „50 Jahre HuK“ wird 2027 gebührend gefeiert.
  • Die HuK ist präsent in der Öffentlichkeit über (professionellen) Pressesprecher, Social Media, Pressespiegel, Homepage etc.
  • Die HuK vernetzt jüngere bzw. neue Mitglieder bundesweit.
  • Die HuK macht Angebote zur theologischen Bildung, um auch solchen Menschen ein geeignetes Rüstzeug zukommen zu lassen, die keine akademische theologische Ausbildung besitzen.
  • Die HuK passt ihre Arbeit an die Mitgliederzahlen an und geht verantwortlich mit ihren personellen Ressourcen um.