Was wir wollen

Wir, die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (kurz: „HuK”), wollen die volle Teilhabe von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Inter* (LSBTIs) am kirchlichen und gesellschaftlichen Leben. Als Zeuginnen und Zeugen der befreienden Botschaft von Bibel und persönlicher Gotteserfahrung arbeiten wir

  • am Abbau von Vorurteilen gegenĂŒber und Diskriminierung von LSBTIs innerhalb der Kirchen,
  • fĂŒr die vollstĂ€ndige berufliche Gleichstellung mit heterosexuellen CismĂ€nnern und -frauen,
  • gegen die Diskriminierung von HIV-Positiven und an AIDS Erkrankten,
  • an der Schaffung von RĂ€umen, um als LSBTIs SpiritualitĂ€t zu teilen, und
  • an der Erkennbarkeit von uns als Christ*innen innerhalb der LSBTI-Gemeinschaft.

 

Neuigkeiten

21.11.2025 Pressemitteilung: „Den RĂŒckenwind aus Rom nutzen!“

ReformkrÀfte zum 5. Synodalen Ausschuss am 21./22. November 2025 in Fulda

Pressemeldung, 20. November 2025. Vor der letzten Sitzung des Synodalen Ausschusses am 21./22. November 2025 in Fulda appellieren katholische VerbĂ€nde, Gruppen und Initiativen erneut in aller Dringlichkeit vor allem an die Bischöfe, den RĂŒckenwind von der Weltsynode und dem jĂŒngsten Synodentreffen zum Heiligen Jahr in Rom zu nutzen, um die katholische Kirche in Deutschland zu einer synodalen Kirche zu machen.

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16.11.2025 Pressemitteilung: HUK begrĂŒĂŸt Synodenbeschluss zur Gleichberechtigung queerer Menschen

NĂŒrnberg, 13. November 2025. Die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche e.V. begrĂŒĂŸt den am 12. November 2025 gefassten Beschluss der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland zur „Gleichberechtigung queerer Menschen“. Insbesondere freut uns, dass nach Jahrzehnten der Auseinandersetzung festgestellt wird, dass die bisherige Orientierungshilfe â€žMit Spannungen leben“ von 1996 nicht den GrundĂŒberzeugungen der Evangelischen Kirchen in Deutschland entspricht und nicht weiter verbreitet werden soll.

Die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche e.V. wirkt gern an der Erarbeitung eines zeitgemĂ€ĂŸen Papiers zur Verbindung unterschiedlicher LebensentwĂŒrfe und IdentitĂ€ten im gemeinsamen Glauben mit.

Nachfragen bitte an:
Steffen Schille | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschĂŒtzt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. | Tel.: 0151 4124 0880

20.10.2025 FernsehĂŒbertragung Queergottesdienst

Am 26.10.2025 wird im ZDF um 9:30 Uhr erstmals ein Queergottesdienst als Fernsehgottesdienst ausgestrahlt.
Die Queergemeinde MĂŒnster ist in der Kirche St. Anna in MĂŒnster-Mecklenbeck zu Gast, von dort wird der katholische Gottesdienst ĂŒbertragen. Im Evangelium des Sonntages geht es um einen PharisĂ€er und einen Zöllner – zwei Menschen, die Gott auf sehr unterschiedliche Weise fragen: ‚Wer bin ich fĂŒr dich?‘. Der Gottesdienst lĂ€dt dazu ein, sich wie der Zöllner ehrlich und unverstellt vor Gott zu zeigen und darin Zuspruch und Annahme zu erfahren.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, den Gottesdienst zu besuchen, jedoch werden ab 9.00 Uhr aus organisatorischen GrĂŒnden keine weiteren Personen mehr eingelassen.

Weitere Informationen gibt es unter ZDF Fernsehgottesdienst 26.10.2025

24.09.2025 Pressemitteilung: Trotz Papst Leos Absage an eine queerfreundliche Kirche: Deutschland muss Reformweg weitergehen!

Katholisches LSBT+ Komitee zu neuen Aussagen von Papst Leo XIV. zu LSBTQ Menschen, Segnungen und Sexuallehre

Am 18. September 2025 ist bekannt geworden, dass Papst Leo XIV. in einem Interviewband der Journalistin Elise Ann Allen verlauten lĂ€sst, dass er zwar wie sein AmtsvorgĂ€nger Papst Franziskus alle Menschen unabhĂ€ngig von ihrer IdentitĂ€t – das heißt auch LSBTQ (lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und queere) Personen – in der römisch-katholischen Kirche willkommen heißen wolle. Jedoch macht er gleichzeitig klar, dass unter ihm mit keiner Änderung der kirchlichen Sexuallehre zu rechnen sei und er feierliche Segnungen von homosexuellen Paaren, wie sie etwa in Deutschland eingefĂŒhrt worden seien, ablehne.

Das Katholische LSBT+ Komitee ist schockiert und enttÀuscht angesichts dieser Aussagen des neuen Papstes. Es fordert die kirchlichen Verantwortlichen in Deutschland dazu auf, nicht einzuknicken, sondern den synodalen Reformweg weiter zu beschreiten und offensiv den Dialog mit Rom zu suchen.

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26.07.2025 Pressemitteilung: Queere und katholische Basis setzt starkes Zeichen

Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche MĂŒnster zum Protest gegen Preisverleihung an Bischof Barron

Die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e.V. ruft fĂŒr Sonntag, 27.07.25 zur Teilnahme am Protest gegen die Preisverleihung in MĂŒnster auf. Die Mahnwache findet ab 8.45 Uhr vor der Überwasserkirche statt. Neben der HuK unterstĂŒtzen sechs weitere Organisationen den Protest, darunter das Katholische LSBT+ Komitee, die Katholische Frauengemeinschaft, der Bund der deutschen katholischen Jugend im Bistum MĂŒnster sowie die GrĂŒnen. Mit einer Menschenkette, Reden und Plakataktionen setzt das spontan entstandene BĂŒndnis queerer und katholischer Initiativen in MĂŒnster ein starkes Zeichen fĂŒr Demokratie und Vielfalt.

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