Was wir wollen

Wir, die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (kurz: „HuK”), wollen die volle Teilhabe von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Inter* (LSBTIs) am kirchlichen und gesellschaftlichen Leben. Als Zeuginnen und Zeugen der befreienden Botschaft von Bibel und persönlicher Gotteserfahrung arbeiten wir

  • am Abbau von Vorurteilen gegenĂŒber und Diskriminierung von LSBTIs innerhalb der Kirchen,
  • fĂŒr die vollstĂ€ndige berufliche Gleichstellung mit heterosexuellen CismĂ€nnern und -frauen,
  • gegen die Diskriminierung von HIV-Positiven und an AIDS Erkrankten,
  • an der Schaffung von RĂ€umen, um als LSBTIs SpiritualitĂ€t zu teilen, und
  • an der Erkennbarkeit von uns als Christ*innen innerhalb der LSBTI-Gemeinschaft.

 

 

 

Neuigkeiten

17.01.2024 Aufarbeitung der Haltung der HuK zu PÀdosexualitÀt seit 1977

Die Studie wurde am 16.01.2024 im Rahmen einer Pressekonferenz öffentlich vorgestellt. Vorstand und Delegiertenrat der Ökumenischen Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche haben am 13.01.24 Grundlinien eines Aufarbeitungsprozesses verabschiedet, den der Verein in Eigenverantwortung durchfĂŒhrt.

Die HuK bittet alle aktuellen und ehemaligen Mitglieder sowie Personen, die die Vereinsarbeit begleitet oder miterlebt haben, ihre Beobachtungen und Erinnerungen mitzuteilen.

weiterlesen: Themen -> Aufarbeitung PÀdosexualitÀt

19.12.2023 Pressemitteilung: Katholisches LSBT+ Komitee zur Vatikan-ErklĂ€rung „Fiducia supplicans“ ĂŒber Segnungen

Papst Franziskus und sein neuer GlaubensprĂ€fekt Fernandez haben einen mutigen Schritt gemacht: Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare sind nicht mehr verboten. Damit holen sie durchaus erfolgreich den jahrzehntelangen RĂŒckstand in Theologie und Seelsorge auf. Man will das klassische VerstĂ€ndnis von Segnungen erweitern und von der moraltheologischen Frage der SĂŒndhaftigkeit (homo-)sexueller Handlungen abkoppeln.

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30.10.2023 Pressemitteilung: Katholisches LSBT+ Komitee zu Weltbischofssynode 2023

Nicht ĂŒber die Lippen gebracht – Synode stellte Weichen, hat aber keinen Fahrplan

Am Samstag hat die erste Weltsynode der katholischen Kirche, bei der auch Laien abstimmungsberechtigt waren, einen etwa 40-seitigen Zwischenbericht verabschiedet. Veronika GrĂ€we und Markus Gutfleisch, Sprecherin und Sprecher des Katholischen LSBT+ Komitees, ziehen eine erste Bilanz: „Zuhören und Barmherzigkeit alleine lösen das Problem queerer Menschen mit der Kirche nicht. Eine Änderung der Sexuallehre ist dringend erforderlich. Diese darf nicht auf unbestimmte Zeitpunkte in der Zukunft verschoben werden.“

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19.09.2023 Einladung zur Herbsttagung, 20.-22.10.2023

Thema: Verantwortung fĂŒr die eigene Geschichte ĂŒbernehmen: Erkenntnisse und Konsequenzen aus der Aufarbeitung der PĂ€dophilie­-Debatte der HuK

„Die Schwulenbewegung 
 ist von den PĂ€dos nicht nur verfĂŒhrt worden, sie hat sich bereitwillig verfĂŒhren las­sen“.
„Eine schonungslose Aufarbeitung sind wir nicht nur den Opfern, sondern auch der jĂŒngeren queeren Generation schuldig, die wir mit unseren Fehlern aus der Vergangen­heit ungewollt in Mitleidenschaft ziehen“.
(Micha Schulze, Chef von queer.de, 2015)

In den ersten Jahren der HuK­-Geschichte gab es Tenden­zen, fĂŒr die Akzeptanz sexueller Beziehungen von Er­wachsenen mit Kindern einzutreten. Einige hielten das angesichts des eigenen Ausgegrenztseins fĂŒr wichtig. In­zwischen ist die gesellschaftliche und kirchliche Diskussi­on um die Verbindung der Homosexuellenbewegung mit pĂ€dosexuellen Personen und Gruppierungen im Gange. ...

siehe Aktuelle Tagung

13.06.2023 Pressemitteilung: Katholisches LSBT+ Komitee kritisiert Nuntius Eterovic

Katholische Kirche muss geschlechtliche Vielfalt als Teil der Schöpfung Gottes anerkennen !

Das Katholische LSBT+ Komitee ĂŒbt scharfe Kritik an der Predigt von Nuntius Eterovic bei der Heilig­tumsfahrt in Aachen. Markus Gutfleisch, Co-Sprecher des Katholischen LSBT+ Komitees erklĂ€rt: Die Predigt des Bischofs enthĂ€lt fĂŒr queere Menschen keine Worte des Glaubens, der Hoff­nung und der Liebe. Das Katholische LSBT+ Komitee ist entsetzt, dass die katholische Kirche er­neut in gefĂ€hrliche NĂ€he zu rechtspopulistischen KrĂ€ften gerĂ€t, die geschlechtliche Vielfalt als An­griff auf die Familie konstruieren anstatt unterschiedliche Lebens- und Beziehungsformen an­zuerkennen.

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