Was wir wollen

Wir, die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (kurz: „HuK”), wollen die volle Teilhabe von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Inter* (LSBTIs) am kirchlichen und gesellschaftlichen Leben. Als Zeuginnen und Zeugen der befreienden Botschaft von Bibel und persönlicher Gotteserfahrung arbeiten wir

  • am Abbau von Vorurteilen gegenĂŒber und Diskriminierung von LSBTIs innerhalb der Kirchen,
  • fĂŒr die vollstĂ€ndige berufliche Gleichstellung mit heterosexuellen CismĂ€nnern und -frauen,
  • gegen die Diskriminierung von HIV-Positiven und an AIDS Erkrankten,
  • an der Schaffung von RĂ€umen, um als LSBTIs SpiritualitĂ€t zu teilen, und
  • an der Erkennbarkeit von uns als Christ*innen innerhalb der LSBTI-Gemeinschaft.

 

Neuigkeiten

16.02.2026 Einladung zum Katholik*Innentag 13.-17. Mai 2026 in WĂŒrzburg

Wir laden euch zur Teilnahme am Katholikentag ein. Es erwartet uns ein buntes Programm mit Podiumsdiskussionen, WerkstĂ€tten, Gottesdiensten, Open-Air-Konzerten, Ausstellungen, Theater, Kabarett, Kleinkunst – und natĂŒrlich die wunderschöne Stadt WĂŒrzburg.

  • Hier findet ihr Infos  zur Anmeldung, zum queeren Programm und den Möglichkeiten, mitzuhelfen. 

 

11.02.2026 Einladung zur FrĂŒhjahrstagung 13.-15. MĂ€rz 2026: "Diversitas et fides ­- Vielfalt und Glauben"

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir laden euch herzlich zur FrĂŒhjahrstagung 2026 nach Wittenberg ein.
Sprache prĂ€gt, wie wir uns selbst verstehen, wie wir ein­ ander begegnen und wer sich angesprochen fĂŒhlt. In der HuK kommen Menschen mit unterschiedlichen Lebens­geschichten und Selbstbezeichnungen zusammen. Viele verstehen sich bewusst als schwul oder homosexuell, andere als queer oder in weiteren IdentitĂ€ten. Diese Viel­falt gehört zur Geschichte und Gegenwart der HuK.

Gleichzeitig haben sich gesellschaftliche Diskurse, Be­griffe und SelbstverstĂ€ndnisse verĂ€ndert. Neue Genera­tionen bringen andere Worte, andere Fragen und andere Perspektiven mit. FĂŒr manche sind diese Entwicklungen selbstverstĂ€ndlich, fĂŒr andere irritierend oder fremd. Die Tagung möchte diese unterschiedlichen ZugĂ€nge ernst nehmen und miteinander ins GesprĂ€ch bringen – nicht bewerten, sondern verstehen.

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28.01.2026 Verfolgt nach § 175, § 175a StGB oder § 151 StGB-DDR ?

Das Bundesamt fĂŒr Justiz (BfJ) entschĂ€digt Personen, die nach dem 8. Mai 1945 wegen einvernehmlicher homosexueller Handlungen strafrechtlich verfolgt oder verurteilt wurden, Freiheitsentziehung oder anderweitige, außergewöhnlich negative BeeintrĂ€chtigungen erlitten haben.

AntrĂ€ge auf EntschĂ€digung können bis zum 21. Juli 2027 einschließlich postalisch, telefonisch oder per E-Mail an das BfJ [https://www.bundesjustizamt.de/DE/Themen/Entschaedigung/VerfolgungeinvernehmlichehomosexuelleHandlungen/Kontakt/Kontakt_node.html] gestellt werden.

Weitere Informationen

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21.11.2025 Pressemitteilung: „Den RĂŒckenwind aus Rom nutzen!“

ReformkrÀfte zum 5. Synodalen Ausschuss am 21./22. November 2025 in Fulda

Pressemeldung, 20. November 2025. Vor der letzten Sitzung des Synodalen Ausschusses am 21./22. November 2025 in Fulda appellieren katholische VerbĂ€nde, Gruppen und Initiativen erneut in aller Dringlichkeit vor allem an die Bischöfe, den RĂŒckenwind von der Weltsynode und dem jĂŒngsten Synodentreffen zum Heiligen Jahr in Rom zu nutzen, um die katholische Kirche in Deutschland zu einer synodalen Kirche zu machen.

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16.11.2025 Pressemitteilung: HUK begrĂŒĂŸt Synodenbeschluss zur Gleichberechtigung queerer Menschen

NĂŒrnberg, 13. November 2025. Die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche e.V. begrĂŒĂŸt den am 12. November 2025 gefassten Beschluss der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland zur „Gleichberechtigung queerer Menschen“. Insbesondere freut uns, dass nach Jahrzehnten der Auseinandersetzung festgestellt wird, dass die bisherige Orientierungshilfe â€žMit Spannungen leben“ von 1996 nicht den GrundĂŒberzeugungen der Evangelischen Kirchen in Deutschland entspricht und nicht weiter verbreitet werden soll.

Die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche e.V. wirkt gern an der Erarbeitung eines zeitgemĂ€ĂŸen Papiers zur Verbindung unterschiedlicher LebensentwĂŒrfe und IdentitĂ€ten im gemeinsamen Glauben mit.

Nachfragen bitte an:
Steffen Schille | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschĂŒtzt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. | Tel.: 0151 4124 0880