Im Rahmen der Aufarbeitung der systemischen Ursachen von sexueller Gewalt an MinderjĂ€hrigen und ihrer Vertuschung verlangt ein am 13.06.2020 vorgestelltes Projekt des Bistums Limburg unter anderem eine radikale Änderung im Umgang mit lesbischen Mitarbeiterinnen und schwulen Mitarbeitern. Gleichgeschlechtliche Partnerschaften dĂŒrfen kein KĂŒndigungsgrund mehr sein. Das Bistum soll sich selbst eine Leitlinie dazu geben und sich fĂŒr eine entsprechende Änderung des katholischen Arbeitsrechts aller deutschen BistĂŒmer einsetzen.

Als Kooperation der Ev. luth. NeustĂ€dter Marienkirchgemeinde und der HuK-Regionalgruppe Bielefeld ist dieser Gottesdienst als Zusammenschnitt verschiedener Elemente "auf Distanz" entstanden. Wir haben uns entschieden, in diesem Jahr keinen Live-Gottesdienst unter Corona-Bedingungen abzuhalten, also findet ihr einen Gottesdienst fĂŒrÂŽs Wohnzimmer - oder wo auch immer ihr eine Zeit der Ruhe und Muße findet - unter folgendem Link:

Auch wenn es inzwischen eher wie eine frustrierte Resignation klingt, so haben katholische Lesben und Schwule die unentwegte DemĂŒtigung durch den „Alt-Papst“, wie Radio Vatikan ihn nennt, satt. Er wird in der soeben erschienenen Benedikt-Biografie von Peter Seewald so zitiert: „"Vor hundert Jahren hĂ€tte es noch jedermann fĂŒr absurd gehalten, von homosexueller Ehe zu sprechen. Heute ist gesellschaftlich exkommuniziert, wer sich dem entgegenstellt.“

Michael Wörner, schließt aus beruflichen GrĂŒnden seine Praxis, in der bisher die GeschĂ€ftsstelle der HuK untergebracht war. 
Die GeschÀftsstelle wir weiter von ihm unter folgender Adresse betreut:
 
Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e. V.
Heuchlinger Strasse 16
90482 NĂŒrnberg
 
Aus technischen GrĂŒnden Ă€ndert sich auch die Telefonnummer. 
Ab sofort ist die GeschÀftsstelle unter der Telefonnummer 0911 - 37 67 72 64 zu erreichen.

Gemeinsame Konferenz der Beauftragten fĂŒr LSBTI*Pastoral in den deutschen Diözesen und der katholischen Laienorganisationen fĂŒr LSBIT* tagte in Fulda

„Diejenigen BistĂŒmer, die noch keine Beauftragungen fĂŒr die LSBTI*-Pastoral eingerichtet haben, sollen Mitarbeitende fĂŒr dieses Arbeitsfeld bestellen. Bisher haben elf der 27 deutschen Diözesen1 solche Beauftragungen ausgesprochen.“

Dies ist die Hauptforderung der ersten gemeinsamen Konferenz zweier Arbeitsgemeinschaften, die vom 13. bis 14.MĂ€rz 2020 in Fulda tagte: einerseits die offiziell von ihren BistĂŒmern ernannten Beauftragten fĂŒr LSBTI*-Pastoral und andererseits das Katholische LSBT+Komitee, ein Zusammenschluss von VerbĂ€nden und Vereinigungen fĂŒr LSBTI*-Menschen. Das Treffen fand auf Wunsch von Bischof Dr. Franz-Josef Bode (OsnabrĂŒck) statt, der die Pastoralkommission der deutschen Bischofskonferenz leitet.