Die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e. V. begrĂŒĂŸt ausdrĂŒcklich, dass mit dem geplanten Selbstbestimmungsgesetz das derzeit geltende bevormundende und in zentralen Teilen verfassungswidrige Transsexuellengesetz von 1980 endlich abgeschafft werden soll.

Katholisches LSBT+ Komitee und #OutInChurch begrĂŒĂŸen BeschlĂŒsse der Synodalversammlung zu Segensfeiern und zur geschlechtlichen Vielfalt – und fordern Umsetzung der BeschlĂŒsse auf allen Ebenen der Kirche

Mit sehr respektablen Mehrheiten hat die Vollversammlung des Synodalen Wegs der katholischen Kirche in Deutschland Texte zu Segensfeiern fĂŒr gleichgeschlechtliche Paare und zum Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt beschlossen. Auch die vorgesehene Zustimmung der Bischöfe wurde erreicht. Zeitnah sollen Segnungsgottesdienste fĂŒr gleichgeschlechtliche Paare eingefĂŒhrt werden. Queere Menschen sollen in die Beratungen darĂŒber einbezogen werden.

Wir laden herzlich ein zu unserer FrĂŒhjahrstagung ins Zinzendorfhaus in Neudietendorf! Thema ist diesmal das queerpolitische Projekt der Ampel Regierung, das Selbstbestimmungsgesetz, das im Sommer 2022 mit einem Eckpunktepapier fĂŒr das Ende des Jahres 2022 angekĂŒndigt wurde, von dem aber bis heute noch nicht einmal ein Referent*innenentwurf vorliegt. Zumindest in den sozialen Medien wird erbittert ĂŒber dieses geplante Gesetz gestritten.

--> mehr dazu

Pressemitteilung des Katholischen LSBT+ Komitees anlĂ€sslich des Scheiterns des Grundtexts „Leben in gelingenden Beziehungen – Wegmarken einer erneuerten Sexualethik“ an der Zwei-Drittel-Mehrheit der Bischöfe

Bei der Vierten Vollversammlung des Synodalen Wegs der katholischen Kirche in Deutschland wurde das Grundlagendokument „Leben in gelingenden Beziehungen – Wegmarken einer erneuerten Sexualethik“ in zweiter Lesung beraten. FĂŒr den Grundtext stimmten 83% der Mitglieder der Synodalversammlung. Mit nur 61% der Bischöfe verfehlte der Text allerdings die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit der Bischöfe um vier Stimmen.

Berlin/Hamburg/MĂŒnchen 31.05.2022

Eine Kommission der Deutschen Bischofskonferenz hat am Montag den Entwurf fĂŒr eine neue „Grundordnung des kirchlichen Dienstes“ und dazugehörige „Bischöfliche ErlĂ€uterungen“ veröffentlicht. Das Katholische LSBT+ Komitee und die Initiative #OutInChurch begrĂŒĂŸen, dass gleichgeschlechtliche Eheschließungen in Zukunft kein KĂŒndigungsgrund mehr sein sollen. Sie bemĂ€ngeln aber, dass GeschlechtsidentitĂ€t nicht ausdrĂŒcklich berĂŒcksichtigt wird. Dies schafft ebenso wie die
schwammigen Formulierungen zum „christlichen Menschenbild“ und „kirchenfeindlichem Verhalten“ neue Unsicherheiten fĂŒr queere Mitarbeitende.